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Bildschirmarbeitsbrille

Was ist eine Bildschirmbrille?

Die Bildschirmbrille ist ein Arbeitsmittel, welches so wie Tisch, Sessel oder PC dem Arbeitsplatz zuzuordnen ist. Und so sieht die Bildschirmbrille aus: einfache Fassung, keine Tönung, einfache Entspiegelung.

 

Wie kommen Sie zu einer Bildschirmbrille?

Mit einer vom Augenfacharzt ausgestellten Verordnung suchen Sie einen Optiker auf und reichen dann diese Verordnung gemeinsam mit der Rechnung und dem vollständig ausgefüllten Antragsformular direkt bei LAD3-Bedienstetenschutz ein.

 

Den Antrag für eine "Bildschirmarbeitsbrille" finden Sie in der Rubrik "Formulare"

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung

 

Bildungskarenz (nur VB)

Es besteht die Möglichkeit für Vertragsbedienstete, Bildungskarenz in Anspruch zu nehmen. Die Bestimmungen dafür sind mit Inkrafttreten der Novelle zwar aus den Dienstrechten (NÖ LBG, LVBG) entfernt worden, dafür wird die zukünftige Bewilligungen auf Grundlage der allgemeinen Bestimmungen im Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz (AVRAG) vorgenommen. Dies hat den Vorteil, dass gesetzliche Anpassungen in den Dienstrechten nicht mehr erforderlich sind und aktuelle Änderungen schneller umgesetzt werden können.

 

Die wesentlichen Eckpfeiler für die Inanspruchnahme der Bildungskarenz sind:

  • Das Dienstverhältnis ist zumindest 6 Monate aufrecht.
  • Die Bildungskarenz wird mit einer Laufzeit zwischen 2 Monaten und 1 Jahr abgeschlossen.
  • Es stehen keine wichtigen dienstlichen Gründe entgegen.
  • Ein Anspruch auf Weiterbildungsgeld vom AMS muss bestehen.

Bildungsteilzeit (nur VB)

Bildungsteilzeit kann für die Dauer von mindestens 4 Monaten bis maximal 2 Jahren unter folgenden Bedingungen durch den Dienstgeber ermöglicht werden:

  • Das Dienstverhältnis ist seit mindestens 6 Monaten aufrecht.
  • Es stehen keine wichtigen dienstlichen Gründe entgegen.
  • Die wöchentliche Normalarbeitszeit wird um mindestens 25 % und höchstens 50 % reduziert.
  • Aus der Erledigung vom Dienstgeber muss hervorgehen, dass diese zu Bildungszwecken erfolgt ist.
  • Die vereinbarte Arbeitszeit während der Bildungsteilzeit darf 14 Wochenstunden nicht unterschreiten.

 

Vorteil: Jede Arbeitsstunde, die reduziert wird, wird vom Arbeitsmarktservice (AMS) mit 0,76 Euro „Bildungsteilzeitgeld“ pro Tag gefördert – ein Beispiel: Reduzierung von 40 auf 30 Stunden pro Woche bedeutet daher 10 Stunden x 0,76 Euro x 31 Tage (Juli) = 235,60 Euro (Reduzierung auf 20 Stunden bedeutet das Doppelte).

 

Hinweis: Für die Beantragung des AMS-Bildungsteilzeitgeldes gibt es eine spezielle Bescheinigung des AMS.

 

Die Bewilligung erfolgt durch die Abteilung Personalangelegenheiten!

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung


 

 

Gehaltsvorschuss

Unter bestimmten Voraussetzungen kann Bediensteten auf Ansuchen ein – binnen längstens zehn Jahre – rückzahlbarer Gehaltsvorschuss auf ihre Bezüge gewährt werden. Ein Gehaltsvorschuss wird grundsätzlich erst nach einer mindestens einjährigen effektiven Dienstzeit und bei Bestehen eines unbefristeten Dienstverhältnisses gewährt.

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung

Pflegekarenz und Pflegeteilzeit

Durch Inkrafttreten der Dienstrechtsnovelle 2014 ist es für Landesbedienstete möglich, eine Freistellung unter Entfall der Bezüge oder eine teilweise Freistellung in der Dauer von ein bis drei Monaten zu beantragen, um die Pflege eines nahen Angehörigen mit Anspruch auf Pflegestufe 3 bzw. dementiell erkrankten oder minderjährigen Angehörigen ab Pflegestufe 1 kurzfristig in häuslicher Umgebung zu ermöglichen.

 

Zu den nahen Angehörigen zählen wie bei der Familienhospizkarenz auch die Schwiegereltern bzw. -kinder. Diese Maßnahme kann für dieselbe Person pro Landesbediensteten einmal in Anspruch genommen werden.

 

Verändert sich die Pflegeeinstufung, ist eine neuerliche Antragstellung möglich.

 

Wichtig dabei ist, dass für die Zeit der Pflege auch Pflegekarenzgeld in Anspruch genommen werden kann. Die Höhe entspricht ca. 55 % des täglichen Nettoeinkommens. Bei Pflegeteilzeit wird dieser Betrag aliquot zuerkannt.

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung.

 

Sabbatical

Mit dem Sabbatical kann man innerhalb einer Rahmenzeit von 2 bis 5 Jahren, Freizeit für eine Auszeit im Ausmaß eines Jahres erwerben. Dabei werden die Bezüge anteilig gekürzt. Die Bewilligung erfolgt durch die Abteilung Personalangelegenheiten.

Voraussetzungen sind:

  • 5 Jahre ununterbrochen im Landesdienst
  • der Antrag muss spätestens 3 Monate vor Beginn der Rahmenzeit im Dienstweg eingebracht werden
  • es dürfen keine wichtigen dienstlichen Gründe im Wege stehen

Den Antrag auf "Sabbatical" finden Sie in der Rubrik "Formulare"

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung

 

Sonderurlaub

Grundsätzlich gibt es 2 unterschiedliche Arten von Sonderurlauben. Einerseits den Sonderurlaub unter Enfall der Bezüge, andererseits den Sonderurlaub unter Fortgewährung der Bezüge.

 

Die Bewilligung folgender Sonderurlaube erfolgt durch die/den DienststellenleiterIn:

 

Bei Vorliegen berücksichtigungswürdiger Gründe kann Bediensteten von der Dienststellenleitung Sonderurlaub, insgesamt jedoch nur bis zum Höchstausmaß von 64 Stunden im Jahr, gewährt werden.

 

Diese berücksichtigungswürdigen Gründe sind zB:  Wohnungswechsel; Niederkunft der Ehegattin, Lebensgefährtin; Tod der Eltern, Schwiegereltern, Großeltern, Enkelkinder oder Geschwister, eines Schwiegerkindes, des / der Ehegatten / Ehegattin, des / der Lebensgefährten / Lebensgefährtin, eines eigenen Kindes oder eines Wahl- oder Adoptivkindes; Eheschließung des Bediensteten / der Bediensteten, Eheschließung der Kinder; Vorladung zu Verwaltungsbehörden und Gerichten als Partei, als Zeuge oder als Laienrichter, Vorladung zur Kraftfahrzeugüberprüfung, Teilnahme an Elternsprechtagen; Aufsuchen eines Arztes / einer Ärztin zur Gesundenuntersuchung oder wegen einer nicht akuten Erkrankung (z. B. Zahnbehandlung), wenn das Aufsuchen des Arztes / der Ärztin nur während der Dienstzeit möglich; Einsätze zur Lebens- oder Umweltrettung im Rahmen von Großschadensereignissen oder Katastrophen (z.B. Hochwasser) durch Mitglieder von Einsatzorganisationen (Rettung,…)

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Die Bewilligung folgender Sonderurlaube erfolgt durch die Personalabteilung: 

 

In einigen Fällen ist eine direkte Bewilligung durch die Personalabteilung notwendig. Dies erfolgt bei Übungen der Feuerwehr, Verehelichung, Dienstprüfungen und Sonderurlaub unter Entfall der Bezüge. 

 

Den Antrag auf "Sonderurlaub" finden Sie in der Rubrik "Formulare"

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung

 

 

Teilzeitbeschäftigung

Bedienstete können über Antrag – wenn berücksichtigungswürdige Gründe vorliegen und wichtige dienstliche Interessen nicht entgegenstehen – ihre regelmäßige Wochendienstzeit herabsetzen. Beamte können bis zur Hälfte freigestellt, das Beschäftigungsausmaß eines VB bis auf 14 Wochenstunden reduziert werden.

 

Wenn für ein minderjähriges Kind oder für einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen zu sorgen ist, ist die Freistellung zu gewähren
(zwischen 50 % und 100 %).

 

Für Kindergartenpädagoginnen sind aus dienstlichen Gründen derzeit ausschließlich „Job-Sharing“ und „20 Stunden ZusatzpädagogIn“ möglich.

 

Bedienstete, die einen Rechtsanspruch auf die Gewährung von Teilzeit wegen Kindererziehung haben, wird die Teilzeit auf Antrag auch befristet gewährt.

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung.

Vorübergehender Einsatz in einer anderen Verwendung

Gelegentlich werden Kolleginnen und Kollegen vorübergehend auf einem höherwertigeren Dienstposten eingesetzt, wobei die dafür möglichen dienstrechtlichen Maßnahmen nicht zeitgerecht getroffen werden.

 

Gemäß § 27 Abs. 3 NÖ LBG können die Bediensteten, wenn es im Interesse des Dienstes notwendig ist, nach Maßgabe ihrer Eignung vorübergehend auch ohne Änderung der Dienstpostenbesetzung und ohne Zuordnung zur Besorgung von Aufgaben einer anderen Verwendung als der eigenen eingesetzt werden (vorübergehender Einsatz; z.B. zur Vertretung eines erkrankten Bediensteten in dringenden Angelegenheiten). Die Anordnung vorübergehender Einsätze erfolgt durch Weisung der Dienststellenleitung.

 

Für vorübergehende Einsätze sind grundsätzlich Bedienstete in Verwendungen der gleichen oder höherer Gehaltsklassen heranzuziehen. Nur dann, wenn der vorübergehende Einsatz durch derartige Bedienstete unmöglich oder unzweckmäßig ist, können Bedienstete in Verwendungen einer niedrigeren Gehaltsklasse vorübergehend in Verwendungen höherer Gehaltsklassen eingesetzt werden. Diesen Bediensteten gebührt, wenn ihr Dienstverhältnis dem NÖ LBG unterliegt, gemäß § 67 Abs. 4 NÖ LBG ab dem 31. Tag eines solchen ununterbrochenen Einsatzes eine wie folgt anwachsende Aufzahlung:

a) vom 31. bis zum 60. Kalendertag 50 %,

b) ab dem 61. Kalendertag 100 %

der Differenz auf das ihrer Gehaltsstufe entsprechende Gehalt in der höheren Gehaltsklasse.

 

Die Meldungen dieser Einsätze mit dem Formular „Vorübergehende Einsätze in höheren Gehaltsklassen“ sind daher erst ab einer Mindesteinsatzdauer von ununterbrochen 31 Tagen erforderlich. Vorübergehende Einsätze von Bediensteten für Aufgaben desselben Dienstpostens gelten auch dann als ununterbrochen, wenn sich an einen mehr als 61-tägigen Einsatz mit einer Unterbrechung von weniger als vier Wochen ein neuerlicher Einsatz anschließt. Für diesen Fall wird das Datum des letzten vorangegangenen Einsatztages benötigt.

 

Den Antrag auf "Entschädigung für vorübergehenden Einsatz in einer anderen Verwendung" finden Sie in der Rubrik "Formulare"

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Personalvertretung

 

 

Zuordnung

Jede Änderung der Verwendung von Bediensteten, die über einen vorübergehenden Einsatz in einer anderen Verwendung hinausgeht, erfolgt mittels bescheidmäßiger Zuordnung (§ 24 NÖ LBG) durch die Dienstbehörde.

 

Grundsätzlich erfolgen Zuordnungen zu einer anderen Verwendung nur auf Antrag der jeweiligen Bediensteten (Formular „Antrag auf Wechsel der Verwendung durch Zuordnung“, Beilage 6 der Vorschrift „Formulare Personalangelegenheiten“, Systemzahl 01-03/00-1550). Die Anträge sind im Dienstweg mit der Bestätigung der Dienststellenleitung über das Vorliegen der notwendigen Voraussetzungen vorzulegen.

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